Du hast gefragt: „Wie fühlt sich das an?“

Eine Frage, die wir Homöopath:innen ziemlich gut kennen. 😉
Und manchmal ist sie genau richtig.
An dieser Stelle wären wir allerdings vorsichtig.

Denn mit „Wie fühlt sich das an?“ legen wir bereits fest, dass wir jetzt nach einem Gefühl suchen.
Vielleicht liegt die interessante Information jedoch ganz woanders.
Wir würden deshalb zunächst noch näher bei ihrer ursprünglichen Aussage bleiben:

„Was passiert, wenn du dich hinsetzt?“

Und erst schauen, wohin sie selbst uns führt.

Warum ist diese kleine Frage für uns so interessant?

Weil genau an solchen Stellen homöopathische Anamnese beginnt.
Nicht erst später am Schreibtisch bei der Repertorisation.
Die Art, wie wir fragen, entscheidet mit darüber, welches Material wir überhaupt bekommen.
Führt unsere Frage?

Öffnet sie?
Fordert sie eine Erklärung?
Bringt sie uns in eine konkrete Situation?
Oder gehen wir einer Spur nach, die vielleicht gar keine ist?

Genau mit solchen Fragen beschäftigen wir uns zwei Tage lang bei:

TRACE Methode intensiv
Praxisseminar für homöopathische Anamnese & Fallanalyse

Wir schauen gemeinsam auf echte Fälle und zeigen euch ganz konkret:

🧰 welche Fragen einen Fall öffnen können
🔎 wie wir erkennen, wann sich Nachfragen lohnt
💬 wie wir nicht suggestiv und nicht invasiv fragen
✂️ wie wir Wichtiges von interessantem Beiwerk unterscheiden
🧭 wie wir überprüfen, ob eine Spur sich wirklich zum richtigen Mittel durchzieht
🧩 und wie aus Anamnese und Analyse schließlich ein stimmiger Fall entsteht

Es geht nicht um einen neuen Fragenkatalog.

Es geht darum, denken und reagieren zu lernen.

Denn eine gute Anamnese und eine gute Fallanalyse gehören für uns zusammen wie Zahnräder in einem Getriebe.

Genau das wollen wir mit euch üben.

10. + 11. Oktober 2026
jeweils 10–16 Uhr

🎥 dauerhafte Aufzeichnung
📘 ausführliches Handout
💬 Live-Nachtreffen am 15.10., 10:15–11:15 Uhr

Einführungspreis bis zum Kursstart: 279 € danach 317 €

👉 Ich möchte bei Anamnese & Fallanalyse intensiv dabei sein

Übrigens:
„Warum?“ ist natürlich nicht grundsätzlich eine schlechte Frage.

Entscheidend ist: Was möchte ich mit meiner nächsten Frage herausfinden – und bringt genau diese Frage mich dorthin?

Genau diese Beweglichkeit möchten wir mit euch trainieren.