Wenn Anamnese wieder Spaß macht
Vielleicht kennst du diese Anamnesen:
Du hast unglaublich viele Informationen gesammelt.
Du hast Symptome, Modalitäten, Lebensgeschichte, Diagnosen, Ängste, Vorlieben, Abneigungen, auffällige Formulierungen und mindestens drei mögliche Themen.
Und nach zwei Stunden sitzt du vor deinen Notizen und denkst:
Und was davon ist jetzt wirklich wichtig?
Das Problem ist häufig nicht, dass uns Informationen fehlen.
Wir haben zu viele.
Die entscheidende Fähigkeit besteht deshalb nicht darin, noch mehr zu fragen, sondern darin, während der Anamnese zu erkennen:
Wo lohnt es sich, weiterzugehen?
Genau hier setzt unsere TRACE-Methode an.
Eine gute Fallanalyse beginnt schon in der Anamnese
Die von uns (Veronika Fischer und Astrid Kuhlmann) entwickelte TRACE-Methode ist aus unserer täglichen homöopathischen Praxis entstanden.
Aus der Frage:
Wie können wir Anamnesen so führen, dass wir möglichst effektiv an die Informationen kommen, die wir für die Mittelwahl wirklich brauchen?
Nicht invasiv. Nicht suggestiv. Nicht nach einem starren Fragenkatalog.
Und auch nicht mit dem Anspruch, immer noch tiefer und tiefer graben zu müssen.
Sondern aufmerksam, neugierig und fokussiert.
TRACE hilft dir zu erkennen, wann etwas im Gespräch Bedeutung bekommt – und gibt dir Werkzeuge an die Hand, mit denen du genau dort sinnvoll weiterarbeiten kannst.
Dein Werkzeugkoffer für die Anamnese
Im Intensivkurs bekommst du nicht einfach eine Liste mit Fragen, die du zukünftig der Reihe nach abarbeitest. Du bekommst einen Werkzeugkoffer. Denn nicht jeder Fall braucht dasselbe Werkzeug.
Manchmal reicht eine einzige gute Nachfrage und plötzlich öffnet sich der ganze Fall. Manchmal ist eine konkrete Situation entscheidend. Manchmal verändert sich mitten im Gespräch die Stimmung. Manchmal benutzt ein Mensch ein ungewöhnliches Wort, einen Vergleich oder ein Bild – und genau darin steckt die Spur.
Und manchmal ist die beste Entscheidung: Nicht weiterfragen.
Wir möchten dir zeigen, wie du diese Situationen erkennst – und was du dann konkret tun kannst.
Was frage ich jetzt?
Diese Frage kennen wahrscheinlich alle, die homöopathische Anamnesen führen.
Ein Patient sagt etwas Interessantes. Du spürst: Da könnte etwas sein.
Doch wie gehst du weiter?
Fragst du nach dem Gefühl?
Nach der Situation?
Nach einem Beispiel?
Nach dem Körper?
Nach dem Bild?
Oder lässt du es einfach stehen?
Im TRACE-Methode Intensivkurs zeigen wir dir konkrete Fragetechniken und Vorgehensweisen, die wir selbst täglich nutzen.
Du lernst zum Beispiel:
wie du allgemeine Aussagen konkret werden lässt
welche Fragen einen Fall öffnen können
wie du nachhakst, ohne eine Antwort vorzugeben
wie du reale Situationen von Interpretationen und Erklärungen unterscheidest
wie du charakteristische Worte und Formulierungen erkennst
wie du emotionale Veränderungen im Gespräch wahrnimmst
wie du eine interessante Spur überprüfst
wann es sinnvoll ist weiterzugehen – und wann nicht
wie du nach einem Türsymptom suchst, ohne zwanghaft eines finden zu wollen
wie du aus vielen Informationen das Relevante herausfilterst
wie du unterschiedliche Hinweise miteinander verbindest
und wie daraus Schritt für Schritt eine nachvollziehbare Mittelidee entstehen kann
Das Entscheidende: Du lernst nicht nur, welche Fragen wir stellen. Du lernst, warum wir sie stellen.
Weniger sammeln. Mehr erkennen.
Homöopathische Anamnesen können erstaunlich kompliziert werden.
Noch eine Rubrik. Noch ein Symptom. Noch eine Ebene. Noch eine Theorie. Noch eine Methode.
TRACE soll das Gegenteil bewirken.
Es soll dein Leben leichter machen.
Wir möchten nicht, dass du nach dem Wochenende das Gefühl hast, noch mehr berücksichtigen zu müssen.
Wir möchten, dass du weniger brauchst.
Dass du schneller erkennst, was im Fall trägt.
Dass du dich traust, Unwichtiges auch einmal unwichtig sein zu lassen.
Dass du in einer Anamnese nicht permanent denkst:
Habe ich genug gefragt?
Sondern zunehmend:
Ich sehe, wo ich weitergehen möchte.
Das verändert nicht nur die Analyse. Es verändert die gesamte Anamnese.
Fokussiert heißt nicht eng
Eine fokussierte Anamnese ist für uns keine kurze Anamnese um jeden Preis. Und sie bedeutet auch nicht, dass wir schon vorher wissen, wonach wir suchen.
Im Gegenteil.
Wir möchten offen bleiben für das, was der Mensch uns tatsächlich zeigt. Der Unterschied liegt darin, dass wir nicht jeder Information dieselbe Bedeutung geben.
Wir beobachten. Wir hören auf Sprache. Wir achten auf Veränderungen. Wir prüfen Spuren.
Und wir entscheiden immer wieder neu: Ist das gerade wichtig für diesen Fall? Dadurch kann eine Anamnese gleichzeitig freier und klarer werden.
Die TRACE-Methode gibt dir eine Landkarte
TRACE ist kein starres Schema, das du chronologisch abarbeiten musst.
Die fünf Bereiche geben dir vielmehr Orientierung innerhalb eines lebendigen Gesprächs.
T – Türsymptom: Wo zeigt sich etwas, das eine Tür zum individuellen Fall öffnen könnte?
R – Reales Geschehen: Was ist tatsächlich passiert?
A – Affective Shift: Wo verändert sich etwas?
C – Characteristic Language: Welche Worte gehören wirklich zu diesem Menschen?
E – Entsprechung & Essenz: Was ergibt sich aus all dem?
Und dann wird Fallanalyse plötzlich spannend
Genau das möchten wir an diesem Wochenende erleben. Wir nehmen Fälle auseinander. Wir schauen genau hin. Wir verfolgen verschiedene Spuren. Wir verwerfen welche. Wir diskutieren. Wir probieren Fragen aus.
Und natürlich werden wir uns dabei auch immer wieder fragen:
Welches Mittel könnte hier passen?
Fallanalyse darf intellektuell anspruchsvoll sein. Doch sie darf gleichzeitig leicht, lebendig und richtig spannend sein.
Dieses Gefühl möchten wir mit dir teilen. Den Moment, in dem plötzlich mehrere Informationen zusammenfallen.
Wenn aus einem unübersichtlichen Fall eine klare Spur wird.
Wenn du denkst:
Ach so! Jetzt ergibt das Sinn.
Genau dafür lieben wir Homöopathie.
Wir zeigen dir nicht nur die Lösung
Fertige Fälle sind schnell erzählt: Symptome – Arzneimittel – Verlauf.
Für die eigene Praxis hilft das nur begrenzt. Deshalb interessiert uns im Intensivkurs besonders der Weg vor der Verschreibung.
Wir zeigen dir:
Was hat uns aufmerksam gemacht?
Warum haben wir an dieser Stelle nachgefragt?
Welche andere Frage hätten wir stellen können?
Welche Information haben wir bewusst nicht weiterverfolgt?
Wo haben wir zunächst eine falsche Spur verfolgt?
Wann wurde der Fall plötzlich klar?
Und wie sind wir schließlich beim Arzneimittel gelandet?
Du darfst uns gewissermaßen beim Denken zuschauen.
Und natürlich selbst mitdenken.
Homöopathie 2.0
Die Homöopathie hat einen enormen Schatz an Wissen, Erfahrung und Arzneimittelbildern. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Doch wir dürfen darüber nachdenken, wie wir heute damit arbeiten wollen.
Präzise statt dogmatisch.
Offen statt beliebig.
Strukturiert, ohne starr zu werden.
Nah am Menschen und nah an dem, was tatsächlich im Gespräch geschieht.
Für uns ist die TRACE-Methode ein Teil dieser Homöopathie 2.0.
Keine Abkehr von der klassischen Homöopathie. Sondern als Weiterdenken. Mit dem Wissen und der Erfahrung, die wir haben. Mit den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Und mit der Bereitschaft, unsere eigene Arbeit immer wieder zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
Wenn du Lust auf genau diese Art von Homöopathie hast, dann möchten wir dich an diesem Wochenende unbedingt dabeihaben.
Dieser Kurs ist für dich, wenn …
… du nach einer langen Anamnese manchmal mehr Fragen als Antworten hast.
… du schneller erkennen möchtest, welche Informationen für die Verschreibung tatsächlich relevant sind.
… du wissen möchtest, wie du sinnvoll weiterfragst, ohne suggestiv zu werden.
… du dir einen praxistauglichen Werkzeugkoffer statt eines weiteren starren Systems wünschst.
… du deine Anamnesen fokussierter führen möchtest, ohne ihre Offenheit zu verlieren.
… du Fälle gerne gemeinsam diskutierst und Freude daran hast, homöopathisch zu denken.
… du deine eigene Arbeitsweise weiterentwickeln möchtest.
Und ganz besonders:
… wenn du Lust darauf hast, Homöopathie neu zu denken, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Was du nach diesem Wochenende mitnimmst
Unser Ziel ist nicht, dass du montags mit 25 neuen Fragen in deiner Praxis sitzt.
Unser Ziel ist, dass du dort sitzt und denkst: Ich weiß besser, was ich tun kann.
Du hast verschiedene Werkzeuge kennengelernt. Du weißt, welche Fragen sich in welcher Situation eignen können. Du kannst interessante Spuren gezielter überprüfen. Du erkennst eher, wann eine Aussage charakteristisch wird.
Und du kannst Unwichtiges leichter loslassen.
Das schafft etwas, das im Praxisalltag unglaublich wertvoll ist: Klarheit.
Denn Klarheit schafft Leichtigkeit.
Zwei Tage gemeinsam denken, fragen und Fälle knacken
Der Intensivkurs findet live an einem ganzen Wochenende statt.
Samstag, 10. Oktober 2026
10:00–16:00 Uhr
Sonntag, 11. Oktober 2026
10:00–16:00 Uhr
An beiden Tagen planen wir insgesamt 60 Minuten Pause ein.
Der Kurs findet live online über Zoom statt.
Und wir wünschen uns ausdrücklich keinen Frontalunterricht über zwei Tage. Wir wollen mit euch denken, beobachten, diskutieren und ausprobieren.
Denn genau so lernt man Fallarbeit am besten.
Im Kurs enthalten
zwei intensive Kurstage mit Veronika Fischer und Astrid Kuhlmann
konkrete Werkzeuge für eine fokussierte homöopathische Anamnese
praxiserprobte Fragen und Fragetechniken
Methoden zur Gesprächsführung und Fallanalyse
zahlreiche praktische Beispiele und Fälle
gemeinsames Analysieren und Diskutieren
ausführliches Handout
dauerhafte Aufzeichnung des gesamten Wochenendes
zusätzliches Live-Nachtreffen am 15. Oktober 2026, 10:15–11:15 Uhr
Du kannst also auch teilnehmen, wenn du am 10. oder 11. Oktober nicht durchgehend live dabei sein kannst.
Einführungspreis: 279 €
Der reguläre Preis des TRACE-Methode Intensivkurses beträgt anschließend 317 €.
Aktuell kannst du dir das gesamte Wochenende inklusive Aufzeichnung und Handout zum Einführungspreis von 279 € sichern.
Komm mit uns einen Schritt weiter
Wir glauben, dass gute Homöopathie nicht komplizierter werden muss.
Sie darf klarer werden.
Lebendiger.
Praktischer.
Und manchmal auch mutiger.
TRACE ist unser Versuch, all das zusammenzubringen.
Eine Methode, die nicht vorgibt, dir jeden Fall abzunehmen.
Sondern dir hilft, besser zu sehen, besser zu fragen und klarer zu entscheiden.
Wenn du Lust hast, deinen eigenen Werkzeugkoffer zu erweitern, gemeinsam mit uns Fälle zu knacken und Teil dieser neuen Art zu werden, Homöopathie zu denken:
Dann sei am 10. und 11. Oktober dabei.
Melde Dich jetzt an: Wir halten die Gruppe bewusst überschaubar, damit TRACE intensiv wirklich ein Arbeitswochenende wird – mit Austausch, Fragen und gemeinsamer Fallanalyse statt reinem Frontalunterricht. Die Plätze sind daher begrenzt.
Fokussierter fragen. Genauer wahrnehmen. Klarer analysieren.
TRACE-Methode Intensivkurs – Homöopathie 2.0 für deine Praxis.
Der Werkzeugkoffer für eine fokussierte homöopathische Anamnese
Fokussierter fragen. Genauer wahrnehmen. Klarer analysieren.
Mit dem TRACE-Methode Intensivkurs bekommst du einen praxistauglichen Werkzeugkoffer für eine effektive, fokussierte und zugleich offene homöopathische Anamnese. Wir zeigen dir konkrete Fragen, Gesprächstechniken und Methoden, mit denen du schneller erkennst, wo die entscheidende Spur eines Falles liegt – ohne suggestiv zu fragen oder unnötig tief zu bohren.
Zwei Tage lang arbeiten wir gemeinsam an Fällen, probieren Werkzeuge aus und zeigen dir, wie wir selbst Anamnesen führen und analysieren. Für mehr Klarheit, mehr Leichtigkeit und vor allem: mehr Freude an der Fallarbeit.
10. & 11. Oktober 2026
jeweils 10:00–16:00 Uhr
inkl. 60 Minuten Pause pro Tag
Inklusive dauerhafter Aufzeichnung, Handout und zusätzlichem Live-Nachtreffen am 15. Oktober 2026 von 10:15–11:15 Uhr.
Beim Nachtreffen kannst du nach dem Anschauen der Aufzeichnung deine Fragen mitbringen, Unklarheiten klären und noch einmal gemeinsam mit uns auf TRACE und die fokussierte Anamnese schauen.
Einführungspreis: 279 € statt 317 €
Buche den TRACE-Methode Intensivkurs jetzt zum Einführungspreis von 279 €. Danach kostet der Kurs regulär 317 €.