TRACE-Methode

Finde die Spur, die den Fall trägt.

TRACE ist unsere Methode für Anamnese und Fallanalyse.

Sie hilft dir, in der Fülle eines Falles das Wesentliche zu erkennen, Informationen zu strukturieren und eine nachvollziehbare homöopathische Entscheidung zu treffen.

Nicht durch ein neues Schema, das dir die Antwort vorgibt.

Sondern durch fünf Schritte, die dir helfen, genauer hinzusehen und selbst zu denken.

T · R · A · C · E

Ein Fall erzählt dir viel. Doch nicht alles ist gleich wichtig.

Eine ausführliche Anamnese kann voller interessanter Informationen sein: Symptome, Modalitäten, Diagnosen, biografische Ereignisse, auffällige Formulierungen, Emotionen und scheinbare Nebensächlichkeiten.

Die Schwierigkeit ist oft nicht, noch mehr zu fragen.

Die Schwierigkeit ist zu erkennen, welche Spur es sich lohnt weiterzuverfolgen.

  • Was ist charakteristisch?

  • Wo verändert sich etwas im Erzählen?

  • Welche Information gehört wirklich zum Fall – und welche ist nur interessant?

  • Und wie wird daraus eine homöopathische Entscheidung, die sich begründen lässt?

Genau an dieser Stelle beginnt TRACE.

Fünf Schritte. Eine Spur.

TRACE gibt dir eine Struktur, mit der du dich durch einen komplexen Fall bewegen kannst – ohne ihn vorschnell in ein Schema zu pressen.

T — Türsymptom

Wo öffnet sich der Fall?
Wir suchen den Punkt, an dem es sich lohnt, genauer hinzusehen und weiterzufragen.

R — Reales Geschehen

Was ist tatsächlich passiert?
Wir trennen das konkrete Erleben von Interpretation, Erklärung und nachträglicher Bewertung.

A — Affective Shift

Wo verändert sich etwas?
Wir achten auf den Moment, in dem sich Stimmung, Ausdruck oder emotionale Beteiligung während des Erzählens verändern.

C — Characteristic Language

Wie erzählt die Patientin ihren Fall?
Wir hören auf auffällige Worte, Bilder, Wiederholungen und Formulierungen, die dem individuellen Erleben Kontur geben.

E — Entsprechung

Wo findet sich das Erarbeitete homöopathisch wieder?
Wir führen die entscheidenden Spuren zusammen und prüfen ihre Entsprechung in Repertorium und Materia Medica.

Was verändert TRACE?

TRACE nimmt dir die homöopathische Entscheidung nicht ab.

Es hilft dir, besser zu erkennen, worauf du deine Entscheidung stützen kannst.

Du fragst nicht einfach immer weiter, sondern gezielter.

Du sammelst nicht jede interessante Information, sondern lernst zu unterscheiden, was für den Fall wirklich Bedeutung hat.

Du verlierst dich weniger schnell in einzelnen Symptomen, Deutungen oder möglichen Arzneimitteln.

Und du kannst am Ende besser erklären – dir selbst und anderen –, warum du genau diesen Weg eingeschlagen hast.

Das Ziel ist nicht die perfekte Anamnese.

Das Ziel ist eine Homöopathin, die weiß, was sie tut – und warum.

TRACE lernen

TRACE versteht man nicht nur im Kopf. Man muss damit arbeiten.

Deshalb kannst du die Methode bei uns kennenlernen, intensiv trainieren und anschließend immer wieder an echten Fällen anwenden.

TRACE-Methode - Einführung
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TRACE-Methode - Einführung
127,00 €

Die Spur im Fall erkennen und vorhandenes Wissen gezielter einsetzen

Du hast eine ausführliche Anamnese geführt.

Du kennst die körperlichen Beschwerden, die Causa, verschiedene Modalitäten, Gemütssymptome und vielleicht sogar einen auffälligen Traum.

Mehrere Arzneimittel passen.

Und trotzdem bleibt die entscheidende Frage offen:

Welcher Spur folgst Du jetzt?

Mehr Symptome bringen nicht automatisch mehr Klarheit. Manchmal machen sie die Fallanalyse sogar immer größer und das Ergebnis immer unschärfer.

Die TRACE-Methode hilft Dir, das Wesentliche vom Lauten zu unterscheiden und die Verbindung zwischen Symptomen, realem Geschehen, Reaktionen und charakteristischer Sprache zu erkennen.

Nicht als starres Schema.

Sondern als Landkarte für Deine homöopathische Anamnese und Fallanalyse.

  • 11 Videos

  • Live-Fallwerkstatt am 20.08.2026

  • dauerhafte Aufzeichnung

  • ausführliches Handout

  • praktische TRACE-Übersicht für den Schreibtisch

Entwickelt von Veronika Fischer und Astrid Kuhlmann.

Mehr Infos unten.

TRACE – Einführung

Die Methode verstehen.

Im Einführungskurs lernst du die fünf Elemente von TRACE kennen und siehst anhand konkreter Fälle, wie wir damit arbeiten.

Für dich, wenn TRACE neu für dich ist und du zunächst verstehen möchtest, wie die Methode funktioniert.

TRACE EINFÜHRUNG ENTDECKEN

Intensivkurs: TRACE-Methode - homöopathische Fallanalyse
Schnellansicht
Intensivkurs: TRACE-Methode - homöopathische Fallanalyse
317,00 €

Der Werkzeugkoffer für eine fokussierte homöopathische Anamnese

Fokussierter fragen. Genauer wahrnehmen. Klarer analysieren.

Mit dem TRACE-Methode Intensivkurs bekommst du einen praxistauglichen Werkzeugkoffer für eine effektive, fokussierte und zugleich offene homöopathische Anamnese. Wir zeigen dir konkrete Fragen, Gesprächstechniken und Methoden, mit denen du schneller erkennst, wo die entscheidende Spur eines Falles liegt – ohne suggestiv zu fragen oder unnötig tief zu bohren.

Zwei Tage lang arbeiten wir gemeinsam an Fällen, probieren Werkzeuge aus und zeigen dir, wie wir selbst Anamnesen führen und analysieren. Für mehr Klarheit, mehr Leichtigkeit und vor allem: mehr Freude an der Fallarbeit.

12 Stunden Homöopathie-Fortbildung als dauerhafte Aufzeichnung inkl. Handout

Beim Nachtreffen kannst du nach dem Anschauen der Aufzeichnung deine Fragen mitbringen, Unklarheiten klären und noch einmal gemeinsam mit uns auf TRACE und die fokussierte Anamnese schauen.

TRACE – Intensiv

Denken lernen mit TRACE.

Hier gehen wir tiefer in die praktische Anwendung. Wir arbeiten ausführlich mit Fällen, verfolgen Spuren, verwerfen andere und schauen genau hin: Was trägt die Analyse – und warum?

Für dich, wenn du TRACE bereits kennst und die Methode systematisch anwenden lernen möchtest.

TRACE INTENSIV ENTDECKEN

Fallwerkstatt - Fallanalyse (4 Termine) Fallwerkstatt - Fallanalyse (4 Termine)
Schnellansicht
Fallwerkstatt - Fallanalyse (4 Termine)
199,00 €

Fallanalyse nach der TRACE-Methode

In der Fallwerkstatt geht es nicht darum, einen fertigen Fall präsentiert zu bekommen.

Ihr bekommt den jeweiligen Fall vorab und könnt euch bereits eigene Gedanken machen: Was ist wirklich wichtig? Welche Symptome lösen den Fall? Was ist charakteristisch? Welche Rubriken passen? Und welche Mittel kommen infrage?

In der Fallwerkstatt bearbeiten wir den Fall dann gemeinsam – Schritt für Schritt und ganz praktisch.

Wir schauen auf die Anamnese, ordnen und gewichten die Symptome, repertorisieren gemeinsam und diskutieren unterschiedliche Rubriken und Lösungswege. Anschließend gehen wir in die Differentialdiagnose und schauen, welches Mittel den Fall am überzeugendsten abbildet.

Dabei arbeiten wir nach unserer TRACE-Methode.

Die Fallwerkstatt ist ausdrücklich offen für alle. Ihr müsst TRACE nicht kennen und keinen TRACE-Kurs besucht haben. Wichtig ist nur zu wissen: Unsere Analyse und die abschließende Falllösung erfolgen nach TRACE.

Was wir gemeinsam machen

Unter anderem geht es um:

  • die Frage, welche Informationen einer Anamnese wirklich relevant sind

  • das Ordnen und Gewichten von Symptomen

  • das Finden und Beurteilen geeigneter Rubriken

  • die gemeinsame Repertorisation

  • die Interpretation des Repertorisationsergebnisses

  • Materia medica und Differentialdiagnose

  • den nachvollziehbaren Weg zur Mittelentscheidung

Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell die „richtige Lösung“ zu finden.

Uns interessiert der Weg dorthin.

Warum wählen wir genau dieses Symptom? Warum diese Rubrik? Warum fällt ein zunächst naheliegendes Mittel wieder heraus? Und welche Information verändert am Ende unsere Entscheidung?

Vier Termine – vier Fälle

Die Fallwerkstatt findet an vier Terminen statt.

28. Januar 2027
4. März 2027
29. April 2027
17. Juni 2027

jeweils 10:15–12:00 Uhr
inkl. 15 Minuten Pause

An jedem Termin bearbeiten wir einen neuen Fall mit einer anderen Herausforderung.

Der jeweilige Fall wird euch vor dem Termin zur Verfügung gestellt, sodass ihr ihn bereits selbst bearbeiten könnt.

Aufzeichnung: Zu jedem Termin gibt es eine Aufzeichnung für die Teilnehmer der Fallwerkstatt. Die Aufzeichnungen sind Bestandteil der Buchung und werden anschließend nicht separat angeboten.

Buchung: Die Fallwerkstatt wird ausschließlich als komplette Reihe angeboten. Einzeltermine sind nicht buchbar.

Angebot: Wenn du Fallwerkstatt und Repertorisationskurs zusammen buchst, zahlst du statt 398 € nur 373 € – die 25 € Rabatt werden automatisch im Warenkorb abgezogen.

TRACE – Fallwerkstatt

Üben. Anwenden. Weiterdenken.

In der Fallwerkstatt wird TRACE zur Praxis.

Wir arbeiten gemeinsam an Fällen, schärfen den Blick für Türsymptome, reale Situationen, affektive Wechsel und charakteristische Sprache – und prüfen, wie daraus eine tragfähige Arzneimittelidee entsteht.

Denn Fallanalyse lernt man nicht dadurch, dass man sie einmal verstanden hat.

Man lernt sie, indem man Fälle analysiert.

ZUR FALLWERKSTATT

TRACE in der Praxis

Eine Methode versteht man nicht, indem man fünf Begriffe auswendig lernt.

Man versteht sie am Fall.

Deshalb arbeiten wir bei TRACE mit echten Anamnesen. Mit Fällen, in denen vieles interessant klingt, mehrere Wege denkbar sind und die entscheidende Frage zunächst vielleicht gar nicht offensichtlich ist.

Wir zeigen dir nicht nur, welche Spur wir verfolgen.

Wir zeigen dir auch, welche wir liegen lassen – und warum.

Denn genau darin liegt ein wesentlicher Teil guter Fallanalyse: nicht möglichst viel zu sehen, sondern unterscheiden zu können, was Bedeutung hat.

Ein Fall. Eine Spur.

Eine Patientin kommt mit anhaltenden Beckenschmerzen nach einer traumatisch erlebten Geburt. Arnica hatte sie bereits mehrfach bekommen.

Es gäbe viele Informationen, denen wir folgen könnten.

Doch ein Satz lässt uns aufhorchen:

„Seitdem ist mein Becken ein Trümmerhaufen.“

T – Türsymptom
Nicht die Beckenschmerzen allein öffnen den Fall, sondern ihre ungewöhnliche Beschreibung: Trümmerhaufen. Etwas ist verletzt, zerstört, nicht mehr in seiner ursprünglichen Ordnung.

R – Reales Geschehen
Beim Weiterfragen zeigt sich, was in dieser Lebensphase tatsächlich geschehen ist: Neben der schwierigen Geburt war während der Schwangerschaft plötzlich ihre Schwägerin gestorben. Die Patientin nahm deren vierjährige Tochter bei sich auf.

A – Affektiver Wechsel
Nicht dokumentiert.

Und genau deshalb erfinden wir heute keinen. TRACE bedeutet nicht, dass in jedem Fall jeder Buchstabe auftauchen muss.

C – Charakteristische Sprache
Neben dem „Trümmerhaufen“ fällt ein weiterer Satz auf:

„Ich fühlte mich innerlich total verletzt.“

Körperliche und innere Verletzung beginnen, eine gemeinsame Spur zu bilden.

E – Entsprechung
Jetzt wird homöopathisch geprüft: Welche Arznei bildet nicht nur die körperlichen Beschwerden ab, sondern passt zur Gesamtheit dessen, was sich im Fall gezeigt hat?

Hier führte die Spur zu Symphytum.

Nicht: „Trümmerhaufen = Symphytum.“

Sondern: Ein auffälliger Satz öffnet eine Tür. Wir folgen der Spur, prüfen sie am gesamten Fall – und erst dann entsteht eine begründete Arzneimittelidee.

TRACE in der Praxis

TRACE ist nicht am Schreibtisch entstanden.

Die Methode ist aus unserer eigenen Arbeit mit Anamnesen und Fällen gewachsen – und aus einer Frage, die uns immer wieder beschäftigt:

Wie erkennen wir in all den Informationen eines Falles den Punkt, an dem es wirklich interessant wird?

Vieles von dem, was heute in TRACE steckt, haben wir über Jahre ganz selbstverständlich in unserer eigenen Fallarbeit getan.

Irgendwann haben wir begonnen, genauer hinzuschauen: Was machen wir da eigentlich? Welche Schritte wiederholen sich? Was hilft uns, eine Spur zu erkennen und ihr zu folgen?

Aus diesem impliziten Erfahrungswissen wurde nach und nach eine Struktur.

Daraus wurde TRACE.

Und TRACE entwickelt sich weiter.

Mit jedem Fall, den wir damit betrachten, schärft sich auch die Methode selbst. Die Fallwerkstatt ist deshalb für uns die logische Fortsetzung: ein Ort, an dem TRACE nicht nur gelernt, sondern gemeinsam angewendet, geprüft und weitergedacht wird.

Stimmen zur TRACE-Methode

„Meinen Blick nochmal zu schärfen für das Wesentliche und die Fragen anders zu stellen.“

– Eva (Teilnehmerin)

„Die sehr starke Orientierung an der Praxis hat mir besonders gut gefallen und dass man mithilfe der Fälle ins eigene Tun kam, was die Anwendung der Methode angeht.“


– Selina (Teilnehmerin)

„Ich schaue jetzt mit neuen Augen auf die Fälle.“


– Anke (Teilnehmerin)

„Dass es nicht zwingend notwendig ist, Fragebögen abzuarbeiten und man auch zum Ziel kommen kann, wenn man aus den vielleicht wenigen Punkten, die der Patient selber nennt, mit Hilfe der TRACE-Methode zur Mittelfindung kommen kann.“


– Petra (Teilnehmerin)

„Es ist sinnvoll, in der Anamnese nicht stehen zu bleiben, sondern anhand von Fragen immer noch tiefer in den Fall einzusteigen, sofern dies für das Gegenüber keine Überforderung darstellt.“


– Elke (Teilnehmerin)

„Schärfe deinen Blick für die Essenz.“


– Uschi (Teilnehmerin)

Schärfe deinen Blick für die Essenz.

TRACE gibt dir keine fertige Antwort.

Es hilft dir, die Spur zu erkennen, die es sich lohnt weiterzuverfolgen – genauer zu fragen, Wesentliches von Interessantem zu unterscheiden und deine Arzneimittelidee anschließend fachlich zu prüfen.

Damit du nicht einer Methode folgst. Sondern deinem eigenen homöopathischen Denken.

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Du kennst die Methode schon?

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